Aus der Vereinschronik


Am 5. Februar 1921 wurde unter dem Initiator Hr. Lehrer Inzinger der Spiel- und Schützenverein Hofstetten gegründet. 32 Männer und Burschen hattten sich sofort bereit erklärt, diesem Verein beizutreten. Als Ziel setzten sie sich, den Leichtatletik und den Schießsport zu betreiben.
Die erste Vorstandschaft setzte sich zusammen aus den Herren Zinsmeister Jakob Vorstand, Ganser Pius Kassier, Pröbstl Nikolaus Schriftführer, Insinger Heinrich Spielleiter, Bonschab Michael, Zinsmeister Anton und Schmidt Wendelin Beisitzer.
Als Vereinsbeitrag wurde monatlich 1,- Mark festgelegt.
Die Begeisterung für diesen jungen Verein war aber nicht von Dauer, so dass im März 1922 die einbezahlten Vereinsbeiträge wieder zurückbezahlt wurden. Der Grund der Auflösung ist nicht mehr feststellbar.
Am 8. Dezember 1922 haben sich Herren der ersten Vorstandschaft und einige Mitglieder zusammengesetzt und den Spiel- und Schützenverein erneut ins Leben gerufen. Der Ausschuss des Spiel- und Schützenvereins hat am 28. Februar 1923 eine außerordentliche Mitgliederversammlung, zu der auch alle ehemaligen Soldaten, Kriegsteilnehmer, Freunde und Gönner des Vereins eingeladen wurden, abgehalten.
Bei dieser Versammlung wurde auf Vorschlag der Einladenden die Umbennenung in "Krieger- und Schützenverein Hofstetten" beschlossen.

 

Der damalige Revierförster Anton Klele wurde beauftragt, eine Satzung in Anlehnung an die , des Bayerischen Kriegerbundes, die auch erweitert ist für eine Schützenabteilung auszuarbeiten. Noch am gleichen Tag wurde der Kauf einer neuen Fahne bei der Firma Auer München beschlossen. Als Fahnenmotiv wurde die Patrona Bavarie "Schutzfrau Bayerns" gewählt. Die Rückseite soll mit einem Rautenmuster und den Namen des Krieger- und Schützenverein Hofstetten bestickt werden. Die gesamten Mitglieder waren sich der großen Aufgabe und der finanziellen Belastung bewußt. Der monatliche Vereinsbeitrag wurde auf 50,- Mark festgesetzt. Anteilscheine im Wert von 100.000,- bis 150.000,- Mark und Familienanteile im Wert von 800,- Mark wurden gezeichnet. (Man bedenke , daß die Inflation bereits im Gange war) Die Waldbesitzer stifteten je einen Baum, die übrigen Landwirte Getreide. Die 7,29cbm Langholz machten einen Preis von 1.500.000,- Mark, und die 6,5 Ztr. Gereide einen Preis von 358.500,- Mark aus. Am 13. Mai 1923 wurde die Fahnenweihe abgehalten. Da kostete 1ltr. Bier bereits 1000,- Mark, ein Mittagessen 4.000,- Mark, die Musikkapelle Gaimersheim 327.200,- Mark. Eine bis heute erhaltene Schützenscheibe erinnert noch an die Inflationspreise bei der Fahnenweihe. Bei der Generalversammlung am 3. Januar 1926 wählte die Schützenabteilung eine eigene Vorstandschaft. Ab dem Jahre 1929 wurden der Kriegerverein und der Schützenverein zwar unter einer Fahne, jedoch als selbständige Vereine geführt.


Über die dreißiger und vierziger Jahre ist nichts außergewöhliches niedergeschrieben. in den Jahren 1949/50 sammelten sich die Mitglieder wieder und man kann wieder von aktivem Schießsport lesen. In einem Schreiben an das Landratsamt Eichstätt von 15. August 1950 ist zu lesen : "Der Schützenverein Hubertus Hofstetten ist ein Schießsportverein ohne militärischer oder neofaschistischer Ausbildung". 1953 wurde unter dem damaligen Vorstand Rolf Germer ein Jubiläumschießen und ein eintägiges Schützenfest zu dem 28 Vereine aus nah und fern gekommen waren abgehalten.


Seit 1950 wird alljährlich der Schützenkönig ermittelt. Für die 1956 angeschaffte, jetzt schon sehr wertvolle Schützenkette stiftet jeder Schützenkönig einen besonders schönen und verzierten Silbertaler mit der Namensplakette. Als der Vereinswirt Nikolaus Buchberger 1972 ein neues Gasthaus errichtete, wurde im Keller durch die aktiven Schützen ein Schießstand eingebaut. Vor dem mit dem Kriegerverein gemeinsam gefeierten 50-jährigen Bestehen wurde der Schießstand im Frühjahr 1973 eingeweiht. Seit dieser Zeit beteiligen sich auch zwei Mannschaften am Rundenwettkampf des Schützengaues Eichstätt. (Quelle: Jubiläumsbuch 1982).

 

Bei der Generalversammlung am 30. November 1979 wurde der Beschluß gefaßt, im Jahre 1982 ein Gründungsfest mit Fahnenweihe abzuhalten. Die neue Fahne wurde in Mai 1981 bei der Fahnenstickerei Kössinger in Schierling bestellt. Die Motive sind die Kirche und das Schloß, sowie der Hubertushirsch mit dem Wahlspruch "Ein Ziel vor Augen - gibt Sinn dem Leben". Dank vorbildlicher Vorbereitung und unermüdlichem Einsatz vieler Helfer konnte im Juli ein großes Schützenfest mit Fahnenweihe gefeiert werden. Allein am Festsonntag säumten ca. 5.000 Besucher die Straßen von Hofstetten um den Festumzug und das Löwenbräu-Oktoberfestgespann zu bewundern.


Erstmals in der sportlichen Geschichte des Vereins wurde 1983 Edeltraud Leibhard Gaujugendkönigin.

 

Die gestiegenen räumlichen und technischen Notwendigkeiten der Wettkampfschützen erforderten in den achtziger Jahren den Neubau einer Schießanlage. So wurde im September 1987 im Anwesen des Vereinswirtes begonnen, mit viel Eigenleistung einen modernen Schießstand mit 8 elektrisch betriebenen Ständen nebst Aufenthaltsraum zu bauen. Die neue Anlage konnte bereits im Frühjahr 1988 eingeweiht werden. Die neuen Trainings- und Wettkampfbedingungen zeigten noch im gleichen Jahr Wirkung. Mit dem Aufstieg in die Gauliga, die zweithöchste Wettkampfklasse des Schützengaues Eichstätt, gelang der

1. Mannschaft mit den Schützen Martin Pauleser, Josef Wagner, Peter Leibhard und Edeltraud Leibhard, der bislang größte Mannschaftserfolg in den 25 Jahren Wettkampfbeteiligung.

 

Dank zahlreicher Nachwuchsschützen wird seit 1988 alljährlich auch der Titel des Jugenkönigs ermittelt. Mit dem besten Blattlschuß auf den Jugendkönig wurde Inge Leopoldsberger erste Jugendkönigin. Beim Schützenball 1994 wurde Anton sen. Zinsmeister nach 30 Jahren im Amt des 1. Schützenmeisters zum Ehrenschützenmeister ernannt. Ein Kirchweihschießen erweitert seit Oktober 1994 neben dem alljährlichen Königschießen, sowie das Strohpathschießen, das sportliche Programm des Schützenvereins.

 

1997 wurde anläßlich des 75-jährigen Vereinsjubiläum ein Schützenfest unter der Leitung des 1. Schützenmeisters Josef Wagner veranstaltet. Mit tatkräftiger Unterstützung der Vereinsmitglieder wurde ein Jubiläums- und Lieselschießen durchgeführt, zu demsämtliche Schützenvereine der Gaue Eichstätt und Ingolstadt geladen waren. Geschosssen wurde mit Luftgewehr und Luftpistole in der Schützen- und Jugendklasse. Unter den Hofstettenern wurde eine Bürgerscheibe herausgeschossen. eine Meistbeteiligung unter den Ortsvereinen wurde ebenfalls prämiert.

 

Im Jahre 1999 übergab Franz-Josef Heinrich nach 25 Jahren als Fähnrich das Amt an Christian Schmidt weiter. Im Rundenwettkampf erreichte der Schütze Tobias Butz mit 389 Ringen einen neuen Vereinsrekord. Der bisherige wurde von Martin Pauleser mit 388 gehalten. Martina Meixner wurde Gaujugendkönigin.

 

Am 22. November 2000 übergab der 1. Schützenmeister Josef Wagner zusammen mit dem Vorsitzenden des Kriegervereins Rupert Klinger die alte Krieger- und Schützenfahne an das Bayerische Armeemuseum in Ingolstadt. Im Vertrag wurde vereinbart, das die Fahne bei Ausstellungen, Festen jederzeit den beiden Vereinen zur Verfügung stünde. Nach Ablauf von 50 Jahren wird die Fahne dem Museum übereignet und anschließend restauriert. 

 

Während der Generalversammlung im Jahre 2003 stellte der

1. Schützenmeister Josef Wagner sein Amt zu Verfügung. Zum Nachfolger wurde Josef Zinsmeister gewählt.

 

Während der Generalversammlung im November 2006 stellte Bürgermeister Andreas Dirr den Entwurf und Plan für ein neues Sport- und Jugendhaus in Hofstetten vor. Die Schützen könnten sich mit dem Eigenausbau im Kellergeschoß des Gebäudes einen neuen Schießstand schaffen. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung stimmte über den Neubau ab. Gleichzeitig trat der 1. Schützenmeister Josef Zinsmeister von seinem Amt zurück. Im Februar 2007 gab es eine Beschlussfassung der Mitglieder über den Schießstandneubau. Peter Leibhard wurde zum neuen Schützenmeister gewählt. Das Amt des Sportleiters übernahm Franz Hacker. In der ersten Sitzung der neu gewählten Vorstandschaft wurde beschlossen, im Jahre 2012 das 90-jährige Vereinsjubiläum zu feiern. In der Generalversammlung 2009 wurde ein Festausschuss gegründet. Richard Bauer wurde zum Jugend-Sportleiter ernannt.

Der Spatenstich  für das Sport- und Jugendhaus Hofstetten fand am 28. März 2009 statt. Der Ausbau der zehn Schießstände mit Umkleiden und Aufenthaltsräumen wurde für jeden Samstag angeordnet. Nach mehrmonatiger Bauzeit und mit über 5000 Arbeitsstunden ist der Schießstand von den eifrigen Mitgliedern fertig gestellt worden. Es kann nun auf zehn elektronischen Disag-Ständen geschossen werden. 

Am 17. Mai 2011 wurde der alte Schießstand beim Vereinswirt Buchberger abgebaut. 

Januar 2012 Vergleichskampf der Jugendschützen gegen Schützen aus der Sektion Riedenburg.

Februar 2012 ein besuch im Bayerischen Landtag München.

März 2012 Eröffnungsschießen zum 90-jährigen Jubiläum.

Scheibengewinner: Gerhard Rößler.

Im Bauernhofmuseum "Kipferlerhof" fand die Ausstellung: Das Schützenwesen im Wandel der Zeit statt. 

Im Mai 2012 wurde mit ca. 70 Helfern an der Römerstrasse ein Bierzelt errichtet. Das Schützenfest zum 90-jährigen Jubiläum wurde großartig mit einem Umzug gefeiert. Eine besondere Leistung der Schützendamen war, das sogenannte Kaffeezelt unter Anleitung von Martin Schroll, auf einen Ruck abzubauen.

November 2012 Finale des Jugendtunieres in Großaitingen bei Augsburg.

Juni 2013 Teilnahme beim Schützenfest von unserem Patenverein Hubertus Hitzhofen. Domink Schinko wurde Gaujugendkönig.

Im Oktober 2013 wurde ein Vortrag abgehalten mit dem Thema

"von der Kerze zur LED" Alle Wissenswerte über Licht und Lampen. Vorgetragen von einen Lichttechniker der Firma Osram.

Für die RWK-Schützen wurden Softshelljacken mit dem Vereins- und Eigennamen angeschafft. Die Firma Heinrich Isolierungen und die örtliche Raiffeisenbank wirkten als Sponsoren.

54 Personen waren beim  Vorbereitungskampf der Bundesligaschützen in Titting anwesend. Jüngste Teilnehmer waren die Zwillinge Felix und Moritz Leibhard. 

Im März 2014 wurde die Schießbrüstung im Schießstand durch eine abwischbare Arbeitsplatte erneuert. Dies war durch die Vorschriften vom BSSB notwendig.

Am 18. Mai 2014 fand zum ersten mal ein Ehrentag für unsere erfolgreichen Schützen statt. Die erste Mannschaft mit den Schützen Michael Spreng, Lukas Miehling, Andreas Gerner, Eva Schroll   und Franz Hacker schafften den Aufstieg in die Gauliga. Die Jugend- und Schülerschützen wurden für ihre Teilnahme bei den Gau- Bezirk und Bayerischen Meisterschaft geehrt. Eine besondere Ehrung wurde Andreas Dirr verliehen. Er wurde von Schützenmeister Peter Leibhard zum Ehrenmitglied ernannt.   Sandra Heinrich wurde Gaujugendkönigin.

Vereinsrekord der ersten Mannschaft 1532 Ringe.

 

 

 

 

 

 

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